- Speaker #0
Bienvenue, welcome und willkommen bei Almendra Scaling Radical Impact. Ein Gesicht ist mir in den vergangenen Jahren an so vielen verschiedenen Orten begegnet. Ich sehe ihre langen, rotblonden Haare, wenn es um den Kampf gegen Rechts geht. Sie läuft mir auf Klimakonferenzen über den Weg und strahlt mich regelmäßig in den ganz großen deutschen Fernseh- und Kinoproduktionen an. Die Schauspielerin Feline Rogan kennt man unter anderem aus dem Tatort, dem Kinofilm Soul Kitchen, oder der Kultserie Jerks. Doch sie ist nicht nur begnadete Schauspielerin, sondern auch eine passionierte Aktivistin für eine demokratische Gesellschaft und eine gute und faire Zukunft für kommende Generationen. Ich bin Merle Becker und ich freue mich wahnsinnig, Feline Rogan heute hier bei Almendra zu haben. Hallo Feline, schön, dass du da bist. Du bist vor allen Dingen bekannt als Schauspielerin und doch sehe ich dich auch immer wieder an ganz vielen anderen Orten, etwa bei Klima vor Acht. Da bist du eins der Gesichter. Auf der Elkoi, das ist die junge Klimakonferenz, habe ich dich gesehen. Aber man sieht dich auch auf dem roten Teppich mit einem ganz klaren Zeichen gegen die AfD. Wie passt das zusammen?
- Speaker #1
Gut. Ich finde, das passt ganz hervorragend zusammen. Naja, das sind ja unterschiedliche Zusammenhänge, die du jetzt genannt hast. Ich meine, der rote Teppich ist ja sozusagen Teil des Schauspielerdaseins. Da finde ich in Zeiten des Backlashs oder in schwierigen politischen Zeiten, wo man als Schauspielerin eigentlich nur ein Foto hat, um seine Perspektive und seine Haltung zu verdeutlichen, weil man nicht immer ein Interview macht und gefragt wird, ist es eine gute Möglichkeit, mit den Gegebenheiten dieses Events zu kommunizieren und da in dem Fall... gab es gerade eine riesige Debatte darüber, weil AfD-Abgeordnete eingeladen waren zur Berlinale, so wie alle Mitglieder der demokratischen Parteien. Aber die AfD ja auch dem Kulturbetrieb sehr kritisch bis feindlich gegenübersteht. Und ich wusste, darüber wird gerade diskutiert, ich möchte zu der Eröffnung von der Berlinale hingehen, hingehen, aber ich möchte mich eindeutig dazu positionieren und nicht... einfach nur in einem schönen Kleid dastehen und sozusagen meine Haltung nicht deutlich machen. Und deshalb hat der Schmuckdesigner Jonathan Johnson mir in Windeseile in fünf Tagen diese Kette gebastelt, gebaut. Und die ist jetzt weiter im Umlauf. Wer sie sich leihen möchte, wer ein gutes Event, eine gute Möglichkeit hat, der kann sie sich ausleihen und dieses Statement auch gerne setzen. Bela B. von den Ärzten hat das auch schon gemacht.
- Speaker #0
Eine Fuck-AfD-Kette war das. Wie waren die Reaktionen darauf?
- Speaker #1
Also alle Leute, die mit mir gesprochen haben, fanden das richtig gut. Und im Internet gab es auch sehr unfreundliche Reaktionen darauf, aber damit habe ich gerechnet. Und das ist auch in Ordnung. Das war ja auch keine freundliche Aussage, muss man sagen. Wenn man sich unfreundlich in den öffentlichen Raum wagt, dann kommen da auch unfreundliche... Töne zurück. Aber wie gesagt, wir hatten auch, mein Hals hat ja auch gar nicht so viel Platz, dass man da jetzt so einen langen Text oder ein Statement setzen konnte. Und dann haben wir uns für kurz und prägnant und glitzern entschieden.
- Speaker #0
Jetzt hast du gerade das Internet angesprochen. Wenn ich es, verbessere mich gerne, aber ich habe das Gefühl, dass du viele Jahre Schauspielerin warst, bekanntes Gesicht in Deutschland und erst so seit, weiß nicht, fünf, sechs, sieben Jahren wirklich Ähm auch so als Aktivistin sichtbar bist. Wie gehst du damit um, dass die hübsche deutsche Schauspielerin jetzt im Internet plötzlich anders bewertet wird von rechts, von anderen Menschen? Wie gehst du mit diesen Reaktionen im Internet oder auch im Leben um?
- Speaker #1
Also solange die Reaktionen nur im Internet stattfinden, kann ich ganz gut damit umgehen. Trotzdem treffen einen so Hassnachrichten und Beleidigungen, die im Internet ja ganz schön brachial und rigoros manchmal sind, die treffen einen schon. Und leider, leider, es gibt ja gerade bei Instagram viel mehr Herzen und viel mehr Leute, die Komplimente machen und sagen, wie toll das sind. und dann schreibt ein so ein Idiot so eine echt niveaulose Beleidigung und das trifft einen dann, damit beschäftigt man sich länger, als mit diesem ganzen Herzen und diesem ganzen Zuspruch und ich versuche das mir aber immer zu verdeutlichen und sichtbar zu machen, dass das wirklich sehr oft eigentlich nur sehr wenige, aber dafür sehr laute und wie so dominante Stimmen sind, aber dass der Großteil der Menschen, die mir da folgen oder die darauf reagieren, das sehr gut finden und dann merkt man aber ähm manchmal, wie das so Beiträge dann nach einer Weile in so rechten Chatgruppen landen, weil es dann so Wellen gibt von Hass und Beleidigung. Aber ich muss sagen, bei mir hält sich das eigentlich relativ in Grenzen. Also wenn ich mir jetzt so Frauen wie Luisa Neubauer angucke oder Düsen Tekkal, das ist ein ganz anderes Level, was die an Bedrohung und Beschimpfung abkriegen. Und ich muss sagen, ich kriege auch sehr, sehr, sehr viel Zuspruch. und Leute, die das total gut finden und sich bei mir dafür bedanken, dass ich meine Reichweite nutze für sozial relevante Themen.
- Speaker #0
Hast du denn manchmal Angst?
- Speaker #1
Also wie gesagt, solange das im Internet bleibt, habe ich keine Angst. Aber es gab auch schon so Nachrichten, die so konkret wurden und wo Leute wussten, wo ich wohne. Also nicht die Hausnummer, aber in welcher Gegend und das so gesagt haben. Und dann wird es wirklich unangenehm. Aber eigentlich habe ich keine Angst und ich will auch keine Angst haben. Ich will mir keine Angst machen lassen. Also so Angst kann man haben, aber ich weiß nicht, ich möchte auch nicht. Ich glaube, die Menschen verhalten sich teilweise halt einfach im Internet. Also ich habe immer das Gefühl, wenn ich in die sozialen Medien reingehe, Dann könnte man manchmal denken, oh Gott, alles ist verloren und wir stehen kurz vor dem Bürgerkrieg. Und dann gehe ich aber auf die Straße und schaue mich um und denke, hey, eigentlich funktioniert hier alles ganz gut. Und die Leute gehen doch ganz gut miteinander um. Und wenn ich jemanden anlächle, dann lächelt er zurück und so.
- Speaker #0
Und das Verrückte ist, das sind wahrscheinlich häufig auch die gleichen Menschen. Also, dass die auf der Straße durchaus nett sein können und dann nach Hause gehen und solche Kommentare schreiben.
- Speaker #1
Ja, genau. Und ich glaube, dass es einen Unterschied macht, ob man mit jemandem auch so richtig face-to-face in Kontakt geht und so. Und dass die sich das dann natürlich nicht trauen würden, sondern dass da andere Gründe hinterstecken, warum man das so macht, warum man so abhätet. Und naja, die Algorithmen der sozialen Medien sind halt auch einfach ausgelegt auf diese Empörungsspirale und Leute da immer weiter reinzutreiben. Aber trotzdem, überlegt euch. Also in echt würde man ja auch niemanden ins Gesicht. pöbeln oder also, keine Ahnung, manche machen es beim Autofahren oder beim Fahrradfahren, aber ich würde es eigentlich eher davon abraten.
- Speaker #0
Was ist denn bei dir passiert, dass du dich politischen Themen so zugewandt hast, so öffentlich? Was war da ausschlaggebend?
- Speaker #1
Also ich bin wie sehr viele andere einfach 2019, dadurch, dass Fridays for Future die Klimakrise so sehr in den öffentlichen Diskurs getragen hat, ist es auch bei mir richtig angekommen, das Ausmaß der Krise, das Ausmaß der Untätigkeit, trotz des ganzen Wissens darüber, in was für einer Lage wir uns befinden und wie die Zukunft aussehen wird, wenn wir weiter nicht handeln. Und meine Tochter war damals noch sehr klein. Und ich habe einfach Panik gekriegt. Ich hatte Climate Anxiety. Ich lese sehr viel Guardian, das ist eine Zeitung aus UK und die haben einen Climate Pledge, das heißt, die berichten eigentlich in der Dringlichkeit über die Klimakrise, die ihr gebührt. Und da habe ich einfach Artikel über Artikel gelesen und ich bin in so einen Ohnmachtzustand gekommen und habe gemerkt, so geht es nicht weiter. weiß nicht wohin mit mir und meiner Angst, ich muss jetzt irgendwas tun. Und ich war auch davor schon auf Demos und habe mich privat ein bisschen engagiert und habe dann aber gemerkt, das reicht mir nicht mehr. Ich muss in irgendeine Form von Selbstwirksamkeit kommen. Und habe damals gedacht, wenn alle Branchen und Bereiche sich umstellen müssen auf nachhaltiges Wirtschaften, dann muss das auch die Filmbranche. Aber ich hatte damals gar keine Ahnung, was da... Tut sie das oder was passiert da? Und da man halt immer den größten Hebel hat in seinem eigenen Wirkungskreis, in den Bereichen, wo man sich auskennt, wo man die Leute kennt, wo man die Arbeitsstrukturen kennt, habe ich mir KollegInnen gesucht, die uns ähnlich gingen wie mir. Und dann haben wir geguckt oder haben versucht herauszufinden, ja, was ist eigentlich der Stand der Dinge? In der Filmbranche, was imitiert so ein Film überhaupt, so die Produktion? Das wussten wir nicht und damals gab es in Deutschland auch noch nicht so Zahlen, aber in England, in UK hatten die schon Zahlen erhoben. Die machen so ein bisschen größere Filme, aber da kann man zum Beispiel mit dem Flugverkehr, der so für einen Film stattfindet, kann man elfmal one way zum Mond fliegen. Es werden am Set so viel Plastikwasserflaschen verbraucht, wie 168 Leute durchschnittlich im Jahr das verbrauchen. Mit der Elektrizität kannst du fünf Tage lang den Times Square komplett erleuchten und so weiter und so weiter. Also es wird richtig viel Energie verbraucht und wenn man dann bedenkt, eine Tonne CO2 lässt ungefähr drei Quadratmeter arktisches Packeis schmilzen, dann machen wir mit jedem Film richtig große Löcher. Und in Deutschland weiß man jetzt so ein deutscher Tatort, der verbraucht so 10 bis 17 Tonnen. Nee, gar nicht. Sorry. Also der verbraucht so viel wie 10 bis 17 Deutsche je nach Lebensstandard im Jahr verbrauchen.
- Speaker #0
Für einen Tatort, der jeden Sonntag ausgestrahlt wird?
- Speaker #1
Jeden Sonntag ausgestrahlt wird. Und ich meine, wenn man sich dann anguckt, was im Fernsehen, was da produziert wird, wie viele Kinofilme, wie viele Streamingfilme, wie viele Shows, Doku-Beiträge. So, dann kommt da richtig viel Energie und richtig viel Emissionen zusammen. Und da haben wir gedacht, das wollen wir irgendwie. Wir wollen irgendwie mithelfen, das zu verändern. Und als SchauspielerInnen hat man ja, wie wir schon gesprochen haben, so eine gewisse Reichweite. Und wir haben ja auch als Branche so einen ein bisschen glamourösen Ruf. Und deshalb eignen wir uns eigentlich ganz gut, finde ich, als so Blaupause, als so Vorbildbranche. Weil wenn wir das schaffen, dann kann man auch das ganze Thema so ein bisschen aus dieser filzigen Öko-Ecke rausholen. Und das hat so ein bisschen anders framet. Und zum Beispiel der Filmpreis jetzt, der deutsche, die Filmakademie, die ist da auch sehr hinterher und das ist jetzt eine ISO-zertifizierte Veranstaltung. Da wird nicht mehr mit Limousinen hingefahren, sondern da wird mit BVG-Bussen gemeinsam hingefahren. Das ist total lustig. Da gibt es auch, da gibt es dann vegetarisches Essen. Und die benutzen vor allen Dingen Ökostrom. Das sind ja die unsichtbaren Sachen, die oft den größten Unterschied ausmachen. Ja, und da hat sich jetzt mittlerweile Gott sei Dank ganz viel getan.
- Speaker #0
Und ihr habt ja 2020 Changemaker-Film gegründet. Würdest du sagen, dass das Dank eures Engagements jetzt diese Veränderung stattgefunden hat? Oder ist das Zufall?
- Speaker #1
Also wir haben 2020 Changemakers gegründet. Und haben dann auch ganz lustig eigentlich dadurch, dass wir eine Selbstverpflichtung geschrieben haben, wo wir unsere Idealvorstellung vom grünen Drehen, vom grünen Produzieren aufgeschrieben haben. Und wir haben vorher mit allen Gewerken gesprochen, mit allen Verbänden, weil jeder weiß halt in seinem eigenen Arbeitsbereich am besten, wie man das irgendwie neu denken könnte. Das haben wir alles runtergeschrieben und dann wurde unsere Selbstverpflichtung erstmal geleakt und in der Süddeutschen Zeitung komplett zerrissen und das war ein Schock für uns, aber es hat uns super viel Rückhalt aus der Branche gebracht und Sichtbarkeit auch und daraufhin wurden wir in so eine Gruppe eingeladen, die heißt der Arbeitskreis Green Shooting und mit denen haben wir ökologische Standards verhandelt und es war so ein bisschen, also es war Zufall, dass wir uns zu dem Zeitpunkt gegründet haben, die Zeit war einfach reif. Es gibt so Momente, wo wo es dann Durchbrüche gibt, wo aber oft schon Initiativen oder einzelne Leute oder viele schon jahrelang anschieben. Ich finde, beim Feminismus oder so merkt man das auch immer. Plötzlich ploppen dann so Debatten auf und werden groß, aber da liegt meistens schon jahrelange Vorarbeit darunter. Das heißt, wir haben das auf gar keinen Fall alleine gemacht. Wir sind nur sozusagen im richtigen Moment auf der Bildfläche erschienen und wurden dann in diese Gruppe mit eingeladen, auch weil da... waren alle großen Sender drin, Filmproduktion, Filmförderung. Und wir waren sozusagen die einzigen ohne Konzern im Hintergrund. Wir wurden so ein bisschen als freie Radikale eingeladen, um aufzupassen, dass das kein Greenwashing wird, wenn die Branche sich selber verhandelt. Und da haben wir mit Sicherheit einen großen Beitrag dazu beigetragen, dass das nicht verwässert wird, die Standards. Obwohl ich sagen muss, diese Verhandlungen, die haben mein Demokratieverständnis. voll verändert, weil ich jetzt weiß, wie schwierig es ist, in Koalitionen Vereinbarungen zu treffen und mit was für hohen Idealvorstellungen man in so Verhandlungen reingehen kann. Und dann wird stundenlang um einzelne Begriffe verhandelt und am Ende ist man so froh, wenn überhaupt irgendeine Form von Konsens entstanden ist und nicht das ganze Thema gekippt wurde. Und deshalb... Ja, bin ich zum Beispiel gar nicht so hart ins Gericht gegangen mit sowas wie der Ampelregierung oder so, weil ich dachte, ich kann mir vorstellen, was da im Hintergrund abläuft und es werden ja trotzdem, es muss halt mit allen Beteiligten gesprochen werden und es werden dann ja Beschlüsse gefasst und es ist immer noch besser als gar nichts und die kann man dann ja auch nach und nach nachschärfen. Aber dass es von außen eigentlich mal aussieht wie, was ist das denn jetzt hier für eine weichgespülte Lösung und man weiß so, nee, nee, da wurde hart für gekämpft, trotz allem.
- Speaker #0
Gleichzeitig haben wir natürlich die wahnsinnige Dringlichkeit. Also ich bin auch immer so hin und her zwischen jeder Schritt und Konsens und so weiter. Und dann sprichst du vom Polareis und jeden Monat hört man eigentlich schlimmere Zahlen, was die Klimakatastrophe angeht. Und dann denke ich auch wieder, eigentlich haben wir aber auch keine Zeit, uns jetzt jahrelang hinzusetzen und zu diskutieren und den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden.
- Speaker #1
Nee, also die Naturwartin verhandelt halt nicht und sie schreibt uns auch nachher nicht ins Zeugnis. Wir waren stets... bemüht, aber es hat leider nicht gereicht. Also, ne? Die ist halt unnachgiebig und das darf man wirklich nicht vergessen. Aber, ja, wird ja leider gerade wieder. Jetzt wurde das Lieferkettengesetz abgeschwächt. Leute, wie kann das sein? Wie kann man das machen? Aber wir müssen weitermachen. Es lohnt sich. Letztendlich lohnt es sich für alles weiterzugehen.
- Speaker #0
Ich finde es schön bei dir, also ich höre das von vielen Menschen so aus der Bubble, die sagen, oh, wir müssen dringend was tun und ich muss irgendwie meinen Job aufgeben und Vollzeit da reingehen. Aber was du gemacht hast, du hast um dich rum geguckt, du hast in deiner Branche geguckt, du hast gesagt, okay, ich bin hier, hier habe ich mein Netzwerk, ich bin Schauspielerin, hier kenne ich mich aus, wenn auch noch nicht, du hast gerade gesagt, du musstest erst recherchieren, was heißt das eigentlich emotionstechnisch und so weiter. aber du hast gezeigt, dass du da, wo du bist im Leben, tatsächlich Veränderungen bewirken kannst. Und das finde ich sehr beeindruckend. Und gleichzeitig hast du aber auch wahnsinnig viele Themen. Also du hast ja, wir hatten gerade schon gegen rechts, ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, wir sind uns mal kurz begegnet und da hatten wir beide den SOS Humanity Pulli an. Aber auch da, also Seenotrettung ist ein anderes Thema, Klimakatastrophe. Das heißt, du bist ja sehr politisch auf vielen Ebenen unterwegs. Aber schaffst das alles in deinem Netzwerk, in deinem Wirkungskreis unterzubringen? Hast du da einen Nordstern, nach dem du gehst?
- Speaker #1
Naja, es hat angefangen mit dem Engagement gegen die Klimakrise. Und jetzt, um diese Changemaker-Geschichte nochmal kurz fertig zu machen, wir haben ja jetzt diese Verhandlungen gemacht. Und letztendlich sind die ja dann in ein Gesetz aufgenommen worden, in das Filmförderungsgesetz. Jeder, der mit deutschen Fördergeldern einen Film produziert, also mit staatlichen Geldern, muss sich jetzt an ökologische Richtlinien halten. Und das ist so ein krasser Erfolg. Wir waren auch selber so überrascht davon. Das hätten wir nie gedacht. Wir haben das aus einer eigenen Panik gemacht. Und drei Jahre später haben wir ein Gesetz mitgeschrieben, an das sich jetzt alle halten müssen. Und das merkt man jetzt auch. Das hat wirklich einen Standard verändert an den Sets. Da wird jetzt einfach der Müll getrennt. und es gibt keine... Wegschmeißbecher mehr und so. In so Kleinigkeiten hat sich da einfach wirklich ein neuer Standard etabliert. Und das geht relativ schnell, auch dass Leute sich dann daran gewöhnen. Und dann ist das halt so, dann meckert auch keiner mehr. Und das ist eine total schöne und motivierende Erfahrung, einfach zu sehen, dass das möglich ist. Und ich glaube, das würde ich gerne auch weitergeben, weil ich glaube, jeder hat... so einen Bereich, wo man Einfluss hat und das weiß man oft gar nicht. Aber der Anfang ist manchmal schwierig, wie so die Tür zu finden in den Aktivismus oder ins Engagement. Wie mache ich das? Aber ich glaube, jeder kann so gucken, wo er arbeitet, im Sportverein, in der Hausgemeinschaft oder so. Was in der Straße, im Viertel, was stört einen da? Was läuft da nicht richtig? was könnte man... besser machen. Und dann gibt es meistens Möglichkeiten, sich dazu engagieren und auch wirklich ein bisschen was zu bewegen. Und dass diese Themen jetzt so breit geworden sind, das ist Das hat sich auch so ergeben. Also ich meine, Feminismus und Gleichberechtigung hat mich aufgrund meines Geschlechts, glaube ich, schon immer interessiert. Und so Gerechtigkeit auch, das ist ja auch super immanent in der Klimakrise drin. Und letztendlich ist die Klimakrise eigentlich wie so der Boden für alle diese Themen. Ich finde, man kann es ganz einfach sehen, die werden alle gerade von rechts extrem, rechts außen hart in eine Ecke gestellt und angegriffen. Und wie gesagt, da geht es um soziale Gerechtigkeit, da geht es um Diversität, da geht es um Gleichberechtigung. Und das sind alles Themen, die auch durch die Klimakrise einfach verschärft werden. Wenn die Ressourcen weggehen, wenn wir kein Wasser mehr haben, wenn es knapper wird, dann verschärfen sich diese Konflikte und diese Themen. Ich meine, Europa ist ja jetzt schon, apropos SOS Humanity, jetzt schon eine Festung. die Menschen ertrinken an den Außengrenzen. Und wenn die Klimakrise die Lebensgrundlagen in den Gebieten in der Nähe des Aquators, also wenn da einfach keiner mehr leben kann, was sollen die Leute tun? Dann machen die sich auf den Weg. Und wer hat es verursacht letztendlich? Wir, also wir mit. Also müssen wir auch das, was dagegen tun. Und deshalb sind diese Themen auch alle so miteinander verzahnt. Und ja, ich kann die gar nicht voneinander trennen. Aber man muss natürlich auch ein bisschen aufpassen, dass man sich nicht... sozusagen für alles. Wenn man einmal anfängt, sich zu engagieren, dass man sich dann nicht für alles aus dem Fenster denkt. Aber ich finde, auch da ist es total wichtig, dass man sich zusammenschließt, auch mit Leuten. Das machen wir auch als Changemakers viel, dass wir uns mit Leuten, die sich in anderen Bereichen engagieren, zusammentun und dass wir auch versuchen, NGOs zusammenzukriegen. Wie gesagt, weil wir alle von rechts außen angegriffen werden und wenn man sich zusammentut und auch die Themen zusammendenkt, ist man halt viel stärker und kann viel mehr bewirken und auch viel mehr Widerstand leisten.
- Speaker #0
Würdest du denn sagen, dass sich dein politisches Engagement in irgendeiner Form auf deine Schauspielkarriere auswirkt? Also bist du vielleicht die ungemütliche Schauspielerin, die vielleicht auch manche Rollen nicht mehr bekommt oder ist es vielleicht sogar andersrum?
- Speaker #1
Das weiß ich nicht, ehrlich gesagt. Ich glaube, das wird in den Hinterzimmern besprochen, wo die Besetzung stattfindet, wo ich nicht drin bin. Und ich glaube, das geht wahrscheinlich in beide Richtungen. Also ich glaube, dass es Leute gibt, denen ich positiv dadurch aufgefallen bin, aber auch negativ. Und gerade bei diesem, und das kann schon sein, dass die sagen, oh nö, die nervt. Aber ich habe das Gefühl, also so gegen die Klimakrise, Äh... da gibt es nicht mehr so viel wirklichen Gegenwind. Also jetzt mal von USA und so abgesehen, aber auch in unserer Branche und so ist der Konsens eigentlich, das hat sich auch seit 2019, hat sich da ja wirklich was getan. Es gibt nur noch ganz wenig Leute, die wirklich denken, das wäre unwichtig oder man bräuchte sich nicht dagegen zu engagieren. Was passiert, ist halt immer noch dieses Aufschieben. ja, ja, ja, ist wichtig, aber nicht jetzt. Jetzt erstmal die Wirtschaft und das andere. Und klar, ich merke das so in Konversationen und so, Unterhaltung, dass Leute manchmal, dass ich Menschen manchmal wie so ein schlechtes Gewissen mache, auch wenn ich gar nichts sage, dass die einfach mich mit der Thematik verbinden und dann so wie so in so einen Rechtfertigungsmodus reingehen, weil sie sich von mir gejudged fühlen, auch. wenn ich das gar nicht tue. Und ich denke dann eigentlich immer, ah, interessant, aber auch ganz gut, weil da scheint ja schon ein Bewusstsein zu wirken. Also so irgendwie ist da ja bei dir dann auch schon ein Prozess im Gange, wenn du jetzt so...
- Speaker #0
Das schlechte Gewissen ist zumindest schon mal da.
- Speaker #1
Ja, ja, genau. Eine Ausnahmesetzung darüber. Und dann muss ich auch gar nichts mehr sagen, weil eigentlich wissen wir ja alle Bescheid. Also die Fakten sind ja auf dem Tisch.
- Speaker #0
Wir haben in einer anderen Folge von Almendra Klima vor Acht. zu Gast gehabt. Die haben uns erzählt, dass sie die Klimathemen versuchen mehr in die Medien zu bekommen. Wie siehst du denn das im Storytelling von Filmen? Ich habe das Gefühl, dass in der deutschen Medienlandschaft die Kinofilme, die so rauskommen, aber auch Fernsehfilme, dass da relativ selten, also das ist so eine Parallelrealität, wo es eine Klimakatastrophe eigentlich nicht gibt. Also die fliegen trotzdem weiter in Urlaub, die fahren mit ihren dicken Autos und das ist erstrebenswert in der Erzählung.
- Speaker #1
Das geht mir leider ganz genauso. Also es ist wirklich sehr wenig und wenn man sehr am Rande ist, kommt jetzt so ein bisschen mehr. Also in dem vorletzten Christian-Petzold-Film. waren die in so einem Wald, wo so irgendwo Waldbrände sind, wo man so merkt, da kommt so die Realität irgendwie langsam mit rein. Aber generell schneit es im Weihnachtsfilm immer noch. Wenn man denkt, meine Tochter ist jetzt acht, die kennt überhaupt kein verschneites Weihnachten, die kennt nur ein pieseliges Weihnachten. Komisch, dass es da so eine Diskrepanz gibt zu der Realität. Ja, und auch das Verhalten der Figuren. Also ich habe mal gelesen, das fand ich total interessant, also einen Film zu machen, in dem die Klimakrise nicht vorkommt. Und das heißt nicht, dass man einen Film über die Klimakrise machen muss, sondern sie ist ja in unser aller Leben. Wenn du dir das Wetter anguckst, wenn du die Nachrichten hörst, wenn man, was wird teurer, was gibt es jetzt nicht mehr und so. Sie ist ja überall, schwappt es ja so rein. Und wenn man einen Film macht, in dem das alles keine Rolle spielt, dann ist das Science-Fiction, weil das wird nie wieder so sein. Und ganz viele solcher Science-Fiction-Filme werden jetzt so produziert. Und ich glaube auch, dass das letztendlich machen sich die Filme dadurch ein bisschen irrelevant, weil die Menschen dann keinen Abgleich mehr haben zu ihrer Realität. Ja, da wird so eine Welt erzählt und ich glaube, also die Verdrängungsleistungen, die man aufbringen muss, um die Klimakrise jetzt wirklich noch komplett zu ignorieren, die ist so groß. Das muss halt wahnsinnig anstrengend sein und eigentlich möchte man ja auch mit seinen Ängsten und Sorgen abgeholt werden und sehen, auch diesen Menschen im Fernsehen, denen geht es auch ähnlich. Und ich glaube auch das Fernsehen und das Kino. die könnten halt eine krasse Vorbildrolle haben. Die Filmbranche hat halt eine Möglichkeit, die so alle anderen Branchen nicht haben, weil wir können ja wie mit so einem Zauberkasten einfach auch Welten erschaffen, die es noch gar nicht gibt. Und jetzt in dieser Zeit, wo so Utopien fehlen und eigentlich die permanente Erzählung ist, alles wird schlechter, von hier an wird alles schlechter. Ich glaube, deshalb halten sich die Leute auch so krass am Status Quo fest, weil sie denken, okay, dann... Nehme ich jetzt nochmal alles mit, weil in Zukunft wird es ja sowieso schrecklich. Das ist ja so ein bisschen das, was so rumgeistert. Und da ist es natürlich dann auch sehr schwer, sich in Bewegung zu setzen und sich zu engagieren. Für was? Für welche Zukunft? Und wir, die Filmbranche, könnten die halt einfach mal zeigen, was möglich wäre. Wie zum Beispiel so eine Stadt. die die Verkehrswende schon geschafft hat. Und ich meine, das ist natürlich wirklich super langweilig an. Es will auch keiner einen Film darüber sehen. Aber man könnte das halt einfach visualisieren. Und dann könnten Kinder auf der Straße spielen, ohne dass Eltern Angst haben müssen, dass die überfahren werden. Und der finale Kuss könnte da auch stattfinden. Und man könnte sehen, wie viel Raum für Menschen ist und Bäume und was für andere Begegnungsmöglichkeiten es da geben könnte. Und sowas könnte man halt alles relativ unaufwendig mal sichtbar machen. Damit Leute dann auch nicht immer nur das Gefühl haben, oh mir wird mein Parkplatz weggenommen oder es wird mir was weggenommen, sondern man könnte auch zeigen, was man gewinnt. Und das wäre halt richtig cool.
- Speaker #0
Also statt dieses Eskapismus in die gute alte Zeit, bevor wir davon wussten, so ungefähr, mehr positive Visionen von einer guten Zukunft für alle.
- Speaker #1
Genau, weil man muss also man muss sich die Zukunft uns vorstellen können, Joseph Beuys hat das mal gesagt, wir müssen uns die Zukunft vorstellen können, sonst bekommen wir eine, die wir haben wollen, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen. Und so sieht es ja gerade ein bisschen aus. Und deshalb überhaupt mal so ein Ziel zu formulieren, wo es hingehen könnte. Und dann auch generell, also auch zum Beispiel, wir sind, oder ich, meine Generation und so, wir sind ja alle mit so Filmen aufgewachsen, Bruce Willis und Tom Cruise, wie sie ja alle heißen, ein Mann mit einer Maschine rettet. die Welt, während die Frau zu Hause sitzt und weint und wartet und das ist eigentlich so ein fossiles Narrativ und Motiv und es wird nicht passieren, es wird kein Elon Musk mit einer Maschine kommen und uns alle retten, sondern wir müssen uns alle zusammenschließen und zusammen, gemeinsam die Umstände verbessern und also auch, das ist auserzählt, so auch da neue Wege zu finden und zu erzählen, vielleicht auch neue HeldInnen. Geschichten, wie man gemeinsam was verändern kann und halt nicht der Superheld.
- Speaker #0
Du hast gerade gesagt, deine Tochter ist acht Jahre alt. Das heißt, in zehn Jahren ist sie volljährig. In zehn Jahren. Was willst du ihr sagen können? Worauf bist du stolz? Was hat sich verändert dank deines Engagements, wenn du diese Zukunft selber, wenn wir von einer positiven Zukunftsvision sprechen? Wie sieht deine aus für die Volljährigkeit deiner Tochter?
- Speaker #1
Also ich hoffe, dass der Backlash dann vorbei ist und der Rechtsruck in Europa und dass sich dann wieder mehr darauf konzentriert wird, wie wir eine lebenswerte Welt für alle erschaffen können. mit Lebensstandards, die gerecht verteilt sind. Und wie ist mein Anteil daran? Also wie gesagt, ich versuche in der Filmbranche weiter mitzuhelfen. Ich würde mir auch wünschen, wenn das, was wir in Deutschland geschafft haben, dass es dieses Gesetz gibt, dass Filme nur produziert werden können, wenn man sich an ökologische Mindeststandards hält, dass sich das auch auf die anderen Länder überträgt. Wie gesagt, ich habe... Ich war auch gerade in Brüssel und habe in Belgien gedreht. Es war eine deutsche Produktion, aber da gilt es nicht. Und man merkt es einfach auch. Also das ist dann wie so ein Schock, dass man denkt, Moment mal, was ist denn hier los? Kann doch nicht sein, dass hier immer noch alles aus Pappbechern getrunken wird und dann knallt ihr das in dieselbe Tonne wie die Plastikflaschen. Es gibt keinen Pfand und keinen Besteck. Und Ökostrom wird hier wahrscheinlich auch nicht benutzt. Und alle fliegen von Berlin nach Brüssel, wo ich auch sage, Bäh. ernsthaft, Leute, immer noch, muss das sein, ihr seid auch nicht schneller als, ich bin auch nur in sechs Stunden von Hamburg nach Brüssel und bis ihr beim Flughafen seid und gewartet und dann gibt es jetzt die ganze Drohnenalarm und so, da wird einfach, also merkt man so, dass das, es müssen halt die Strukturen geändert werden und Regularien geändert werden und da machen die Leute auch einfach mit. Also in zehn Jahren, ich möchte, dass das deutsche Bahnnetz nicht das deutsche, sondern das europäische Bahnnetzwerk auf jeden Fall wieder auf den Stand gebracht wird, dass es Nachzüge gibt und dass es vielleicht auch eine Form von Mitbestimmung gibt, dass die Demokratie sich ein bisschen anders aufstellt und dass BürgerInnenräte etabliert werden, die dann auch wirklich Entscheidungsmacht haben, dass die mit einbezogen werden, damit auch die Politikverdrossenheit und Unzufriedenheit sich wieder ein bisschen reguliert und die Leute das Gefühl haben, sie können vielleicht selber mitreden und auch informiert werden darüber. Und dann denke ich, wenn ich meine Tochter ansehe, dann denke ich so, nee, also diese Generation von Kindern, zumindest in meiner Bubble, die haben das eh alle schon verstanden. Oder wenn ich mir Kinder angucke, generell, Kinder schmeißen keinen Müll auf die Straße. Kinder wollen auch eigentlich keine Tiere essen. Und Kinder lieben die Natur. Und die haben so eine Verbundenheit. Wir verlieren die dann eher wieder. Und eigentlich ist es gar nicht so schwer, dass die das behalten. Weil die haben das eigentlich alle schon. Die haben da auch schon so einen inneren Kompass dafür. Was richtig ist und was nicht. Und wenn es nach denen geht... Wenn die irgendwann an die Macht kommen, dann würde ich sagen, dann ist alles in Ordnung.
- Speaker #0
Scheline, du hast am Anfang gesagt, dass du gestartet hast mit dem ganzen Engagement auf Grundlage der Climate Anxiety, der Klimaangst, die du gespürt hast 2019. Was ich jetzt gehört habe in dem Gespräch ist, dass du durchaus sehr optimistisch bist aufgrund der Erfolge, die du hattest durch dein Engagement und die Veränderung, die du bewirken konntest. Aber gibt es... Vielleicht Momente, wo du Unterstützung brauchst, wo du dann trotzdem mal denkst, verdammt, wir kommen hier nicht weiter, die Zeit rennt. Gibt es da vielleicht ein Lied, das du in solchen Momenten hörst, das dir hilft, wieder ins Tun zu kommen?
- Speaker #1
Ja, also Lieder begleiten mich oder geben mir auf jeden Fall immer Energie und können einen aus bestimmten Phasen oder Stimmungen ganz gut rausholen. Manchmal muss man auch einfach reingehen. Es ist auch okay, wenn es einem mal nicht gut geht. Nur nicht zu sehr alleine zurückziehen, sondern das mit jemandem teilen und drüber reden. Und dann, wenn man sich verbindet, geht es einem meistens schon besser. Also im Moment, weil bei mir ändert sich das mit den Liedern die ganze Zeit, im Moment wäre mein Gute-Energie-to-go-Lied Sugar on my Tongue von Tyler, the Creator.
- Speaker #0
Danke dir. Wir werden das auf unsere Playlist... packen voller Lieder, die motivieren, hoffentlich, die sehr unterschiedlich sind, weil alle unsere GesprächspartnerInnen sehr, sehr unterschiedlich Musikgeschmack haben. Das ist auf jeden Fall spannend. Lohnt sich reinzuschauen. Feline, ich danke dir ganz herzlich, dass du heute da warst, dass du das alles geteilt hast. Super, super beeindruckend und ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen. Danke, dass du das alles tust und ganz viel Erfolg weiterhin.
- Speaker #1
Dankeschön, euch auch.
- Speaker #0
Das war das Gespräch mit Feline Rogan. Und ich hoffe, es hat euch ganz genauso viele Impulse gegeben wie mir. Wenn ihr etwas aus dieser Folge mitnehmt, dann vielleicht die Erinnerung daran, dass Veränderung oft genau dort beginnt, wo wir ohnehin schon wirken und sichtbar sind. Wie ich gerade gesagt habe, zu Almendra gehört eine wachsende Playlist mit Songs, die unsere GesprächspartnerInnen motivieren. Die findet ihr wie immer in den Shownotes. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann... abonniert Almendra, damit ihr keine der kommenden Gespräche verpasst. Und vor allem schreibt uns gerne, wenn ihr Ideen für Menschen habt, die wir einladen sollten, um weiter über Innovation, Demokratie und eine gerechtere Zukunft zu sprechen. Unsere Mailadresse ist info at almendra-impact.eu Schön, dass ihr dabei wart. Ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wiederhören.